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der Christlich-Jüdischen Gesellschaft für Brüderlichkeit e. V. Koblenz

 

Folgende Veranstaltungen sind geplant :

 Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar 2017, 15 Uhr

Am Freitag, den 27.1.2017 beginnt um 15 Uhr am Mahnmal am Reichensberger Platz die Gedenkstunde, die ab 15.30 in der Citykirche am Jesuitenplatz fortgesetzt wird. Begleitend ist in der citykirche eine Ausstellung zu sehen : "Der Tod ist ein Meister aus Deutschland - vor 75 Jahren : Die ersten Deportationen von Juden in Koblenz". Weitere Informationen unter www.mahnmal-koblenz.de

 

Ausstellungseröffnung in der Synagoge Koblenz am 30. Januar 2017, 17 Uhr

Anlässlich des Gedenktages zur Befreiung von Ausschwitz wird eine Ausstellung im Gemeindesaal der Synagoge gezeigt : "GEDENKEN an die OPFER des HOLOCAUST". Die Ausstellung wird eröffnet am Montag, den 30. Januar 2017 um 17 Uhr. Für diese Ausstellung wurden Fotos und dokumente von Boris Priludsky zusammengestellt. Als Zeitzeuge wird Moysey Oykerman, geb. 1933, bei der Ausstellungseröffnung anwesend sein.

 

Vortrag am 20. Februar 2017 um 19 Uhr im Gemeindesaal der Synagoge Koblenz

Der dritte Vortrag im Rahmen der Vortragsreihe "Der Fremde in Judentum, Christentum und Islam" wirft einen Blick auf das Thema "Fremde" aus muslimischer Perspektive. "Mach dich auf ! - Identität zwischen Entfremdung und Zugehörigkeit als Thema des Korans" ist das Thema von Dr. Harry Harun Behr, Professor für Erziehungswissenschaften mit Schwerpunkt Islamische Religionspädagogik an der Universität Frankfurt. Die Spannung zwischen dem Gefühl der Zugehörigkeit und dem Gefühl der Entfremdung tritt besonders deutlich zu Tage, wenn sich Menschen zur Flucht getrieben sehen, wie es dies aktuell in den Fluchtbewegungen aus dem Nahen Osten geschieht. Migration ist als eine menschliche Ur-Erfahrung anzusehen, die fest im kollektiven Gedächnis der Menschheit verankert ist. Aufbruch und Suche nach neuer Heimat kann als Erweiterung des Horizonts erlebt werden, aber auch als Verengung des Blicks auf das vermeintlich Eigene. Die Religionen in der Nachfolge Abrahams wurzeln tief in dieser Erinnerung und verleihen ihr in vielfältiger Form Ausdruck. Judentum, Christentum und Islam verfügen über gemeinsame Ressourchen, die gegenüber heutigen Tendenzen völkischer Engführung wieder stärker zur Geldung gebracht werden müssen. Nur das dafür notwendige Gespräch zwischen den Religionen kann dazu führen, gemeinsam ethische Positionen zu finden und offensiver in der Öffentlichkeit zu vertreten.

 

Feierstunde anlässlich der Woche der Brüderlichkeit, Sonntag, 5. März, 15 Uhr

Zur Eröffnung der Woche der Brüderlichkeit laden wir ganz herzlich in die Koblenzer Synagoge ( oder in den Gemeindesaal ) ein. Die Feierstunde steht unter dem Jahresmotto 2017 "Nun GEHE und und LERNE".

 

Mitgliederversammlung, Montag, 20. März, 18 Uhr

Wir laden alle Mitglieder der Gesellschaft ganz herzlich zu unserer alljährlichen Mitgliederversammlung in den Gemeindesaal der Jüdischen Kultusgemeinde ein. Da auf der Tagesordnung neben der üblichen Tagesordnungspunkte auch eine Revision unserer Satzung steht, bitten wir alle Mitglieder, eine Teilnahme möglich zu machen. Im Anschluß an die Versammlung findet gegen 19.30 Uhr ein Vortrag statt, zu dem auch alle Interessierten herzlich eingeladen sind. Näheres dazu werden wir in der Presse, per Email und hier noch bekanntgeben.

 

Kerzenmarsch zum Güterbahnhof am 22. März 2017

Zum Gedenken an die Deportationen jüdischer Mitbürger aus Koblenz und Umgebung findet am Mittwoch, dem 22. März 2017 ein Schweigemarsch von der Steinstrasse zum Bahnhof Lützel statt. Dieser Marsch schreitet den Weg ab, auf dem am 22.3.1942, also vor 75 Jahren, der erste große Judentransport durch die Stadt geführt wurde. Nähere Informationen zu Uhrzeit und Ort erfahren Sie über Presse, Email und an dieser Stelle.

Paul-Eisenkopf-Preis

eisenkopfklein Zur bundesweiten Woche der Brüderlichkeit im März lobt die Christlich-Jüdische Gesellschaft für Brüderlichkeit in allen ungeraden Jahren den mit 1000 EUR dotierten Paul-Eisenkopf-Preis aus. Mit dem Preis sollen Personen, Schulklassen oder andere Gruppen ausgezeichnet werden, die sich im Bewusstsein der deutschen Vergangenheit um das Gelingen des Zusammenlebens von Menschen unterschiedlicher Religion, Herkunft, Nationalität, Kultur und Weltanschauung bemüht haben beziehungsweise bemühen.

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Stolpersteine

steineAuf Bitten des Kulturausschusses der Stadt Koblenz hat die Christlich-Jüdische Gesellschaft die Recherche, Koordination und Finanzierung des Gedenkprojektes „Stolpersteine“ übernommen. Dabei werden vor dem letzten selbst gewählten Wohnort der Nazi-Opfer Messingplaketten verlegt, auf denen Name, Vorname, Jahrgang und Schicksal der betreffenden Person doku­mentiert sind.

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Links

logo cjg 100und weiterführende Informationen

der Christlich-Jüdischen Zusammenarbeit.

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